Von lau bis stürmisch

26. Dezember 2001 - Heute startet das 57. Sydney to Hobart Race mit 75 teilnehmenden Yachten. Wegen der Lage des Seegebiets wird es meist eine Rüttelstrecke in den Süden: Am Wind. Für einige seegebiete sind südliche Winde zwischen 30 und 40 Knoten angesagt. Weiter südlich soll der Wind aber abnehmen.

Die australische Brindabella an der Kreuz (Foto © Peter Campell www.s2h .tas.gov.au)

Zwischen dem warmen, mit Hochdruckzonen versehenen Australien und dem südlichen Ozean mit seinen stürmischen, von der Antarktis mit Kaltluft versehenen Tiefs bilden sich oft Windbedingungen heraus, die die boote zwischen 35 Fuß und die 65 Fuß und die großen maxiyachten auf Kurse am Wind zwingen. Nicht unbedingt ein Vergnügen. Zur Küste hin werden eher leichte Winde aus südlichen Richtungen erwartet. Für die Bass Straße allerdings zwischen Australien und Tasmanien werden westliche bis südliche Winde erwartet - von 30 bis 40 Knoten, mit Böen von 60 ( in Worten: Sechzig) Knoten.

 

Es kommt allerdings darauf an, welchen Kurs die acht Konkurrenten beim VOR segeln: Eher an der Küste entlang oder weiter draußen auf See. Für diese Taktik sagen die Meteos harte Winde voraus - West bis Südwest. Am Wind.

 

Bei alledem kommt der weit vor der Küste nach Süden setzende Strom - also möglicherweise gegen den vorherrschenden Wind - das gibt sehr steile Wellen. Und die können sich hier mit ungeheuer Wucht auf große Höhen aufsteilen. Seegangsverhältnisse, wie sie schon 1998 beim Sydney-Hobart herrschten und zur bekannten Katastrophe führten. Allerdings wird weiter im Süden eher leichter Wind erwartet. Uns o erwarten australische Meteorologen und Regatta-Gurus ein eher langsames Rennen.

 

JAG

 

 

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