Tour de France à la Voile: Sieg in Antibes

29. Juli 2003 - Vor der wundervoll-malerischen Kulisse von Juan les Pins ging die Tour de Fance unter Segeln zu Ende. Die südfranzösische "Capsport" mit den Skippern Xavier Lecoeur/ Bernard Mallaret gewann diese einen Monat dauernde Wettfahrt der 37 Boote starken Flotte der Mumm30 rund um die Küsten Frankreichs.

Das Schweizer Boot vor der Kulisse von Antibes (Foto © Jean Marie Liot / www.tourvoile.fr)

Die Regatten zwischen den einzelnen Etappen-Häfen waren im Mittelmeer vor allem durch häufige Flauten gestört. Was aber der Begeisterung der Teilnehmer und dem harten Segeln auf den anderen Etappen keinen Abbruch tat.

 

Bis zuletzt, bei den kurzen Regatten vor Antibes, stand der Sieger der diesjährigen Tour de France à la Voile nicht fest. Lange sah es so aus, als ob Jimmy Pahun auf Region Ile de France das Rennen machen werde. Die Favoriten auf Buoygues Telecom konnten sich nicht durchsetzen und landeten auf Platz vier, nach den Südfranzosen auf Ville d'antibes, die bei den letzten Dreiecksregatten vor ihrer Heimatstadt quasi ein Heimspiel hatten.

 

 

 

Sieger Capsport

 

Freudensprünge auf der Siegerin, Capsport (Foto © Jean Marie Liot / www.tourvoile.fr)

 

 

Die Italiener mit Joe Fly Sailing Team wurden auf den letzten Etappen zwischen Saint-Cyprien und Antibes immer stärker und kamen auf den siebten Rang, die Australier mit "Southern Sun Team Australie" wurden zehnte.

 

Hervé Gautier's "CSC Essec" gewann die Amateur-Wertung, und Bruno Barbarin's INSA gewann die Wertung der Studenten-Klasse.

 

Amateur Sieger

Die CSS Essec, Sieger der Amateure (Foto © Jean Marie Liot / www.tourvoile.fr)

 

Xavier Lecoeur, Skipper der siegreichen "Capsport", erklärt, wie man die Tour de France gewinnt: "Wir hatten immer die richtigen Leute am richtigen Platz. Ich komme aus der Normandie und habe im Kanal und im Atlantik gesegelt, ich kenne diese Gewässer. Während Bernard Mallaret und François Brénac im Mittelmeer segelten, sie stammen von dort. ... Außerdem hatten wir die große Hilfe von Kito de Pavan, dem Sieger der Solitaire du Figaro 2002, der unser Navigator auf der ersten Hälfte der Regatta war." (Dann musste er zur diesjährigen Einhand-Figaro-Regatta)

1. Capsport (Xavier Lecoeur/Bernard Mallaret) 1831.25 Punkte

2. Région Ile de France (Jimmy Pahun) 1784 p

3. Ville d¹Antibes NEC (Julien Farnarier/Marc Bouvet) 1775 p

4. Bouygues Telecom (Pierre Loïc Berthet) 1729,5 p

5. Défi Partagé (Maxime Paul/ Thierry Bouchard) 1668,25 p

6. Toulon-Provence-Mediterranée-COYCH (Pierre-Laurent Garnero/Fabien Henry) 1656.75 p

7. Joe Fly Sailing Team (Federico Michetti) 1643 p

8. Théoule-Mandelieu-MBH (Sylvain Chtounder)

9. Ville de Genève Carrefour Prévention (Julien Di Biase) 1552,75p

10. Southern Sun Team Australie (Kirwan Robb/ Mike Smith) 1499.5

Die Tour Voile

Die Tour Voile 2003 führt die fast 500 Segler in 13 Etappen von Dunkerque über Dieppe, Cherbourg, über drei Häfen der Bretagne nach Nantes / St. Nazaire an der Loire-Mündung, weiter nach St. Denis d'Oleron (Charente Maritime) nach Arcachon. Von dort gehen die 37 Mumm30 per LKW an die Mittelmeerküste, nach Saint-Cyprien, wo die Etappen im Mittelmeer über Sète, La Ciotat, Saint-Maxime schließlich nach Antibes führen. Eine Regatta, bei der Amateure und Profis (die Regatta ist sehr beliebt) ebenso an den Start gehen wie Studierende – die in einer Extra-Klasse gewertet werden. In jedem Hafen erwarten die Crews zigtausende von Zuschauern, die mit den Seglern in einer extra Zeltstadt feiern. Was die Regattaserie noch ein wenig härter macht ....

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Tour Voile

Die webseite der Tour de France à la Voile:

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