Maxi-Schooner Match-Race
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Der Schooner Windrose bei der Antigua-Week ( beide Fotos © Tim Wright / www.hollandjachtbouw.nl) |
Es ist lange her, dass sich Privatyachten diesen Ausmaßes ein Privatrennen geliefert haben. Doch die riesigen Schooner – die "Windrose" hat eine Segelfläche von 2317 Quadratmetern ( 26 Mann Besatzung deswegen) – bringen neben dem Luxus auch die Zeiten der schönen großen Schiffe zurück, die nicht nur auf Schnelligkeit und wenig Gewicht optimiert sind. Meint man zunächst. Denn beide klassischen Schooner haben moderne Technik in und an Bord. Die "Windrose wurde von "Hollandjachtbouw" in Zaandam nach einem Entwurf des bekannten Großyacht-Designers Gerard Dijkstra gebaut und hatte im November 2001 Stapellauf. Ihr riesiger, 46 Meter langer Hauptmast und der Schoonermast sind aus Carbon.
Der 152-Fuß-Schooner Windrose unter dem britischen Skipper Andy Russel-Smith hatte sein Debut bereits bei der Antigua-Sailing-Week : Sie wurde im ersten Lauf Dritte hinter den berühmten J-Klasse Yachten "Shamrock V" und "Velsheda" - im Zweiten gewann sie und im dritten Lauf ging sie hinter der "Velsheda" ins Ziel. Zeitweise brachte es der 150 Tonnen schwere weiße Riese bei mittlerem Wind auf 14 Knoten – Vielversprechende Ansätze für Geschwindigkeit, kaum Wunder bei der Wasserlinienlänge (WL 29,30 m)...
"Windrose" in ganzer Länge und Schönheit
Der Rumpf der Windrose ist in Schlepptankversuchen optimiert worden, die 8m breite und 4,30 m tiefgehende Yacht ist mit Wasserbalast ( 8 Tonnen) ausgestattet. Auch sie ist extra leicht aus Spezial-Alumium gebaut, selbst die Elektrik wurde auf Gewicht optimiert. Die Einrichtung ist exquisit luxuriös – die Yacht soll als Charteryacht dienen – nach dem Rekord ....
Die 58 Meter lange "Adix" ist ein Dreimast-Schooner, ebenfalls mit Carbon-Masten, geskippert vom Australier Paul Goss.
Bilder und Skizzen von der Einrichtung des Nobel-Schoners "Windrose" gibt es bei www.hollandjachtbouw.nl


