Around Alone: Hilfe am Kap
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Derek Hatfied auf der entmasteten Spirit of Canada in Ushuaia (Foto © spiritofcanada.net / around alone.com) |
Für Derek Hatfield auf "Spirit of Canada" hatte zunächst so ausgesehen, als wenn er ganz aufgeben müsste: Er war unter Notrigg nach Ushuaia auf Feuerland gelangt und wusste zunächst nicht, ob er dort einen Ersatzmast stellen und seine Elektronik und die anderen Schäden reparieren könnte, um dann hinter der Flotte her allein die Weltumrundung zu Ende zu segeln. Mit wenig Hoffnung auf das Rennen. Hatfield, der jahrelang für diese Weltumsegelung gearbeitet und Sponsoren gesucht hatte, war wie berichtet vor Kap Horn bei Böen von 70 Knoten und Wellen von 13 bis 14 Metern kopfüber gegangen und gekentert, hatte dabei seinen Mast verloren und etliche Schäden im Boot erlitten. Wie bei einigen Skippern beim Around Alone, ist die finanzielle Decke durch Sponsoren bei ihm nicht gerade groß. Beiepielsweise sind Ehefrauen der Open 50 und 0pen 40 im Hafen noch auf der Suche nach Geldgebern für die Verpflegung zur kommenden, letzten Etappe nach Newport / USA !
Durch mithilfe von "Pindar" (wieder mal) und einem großzügigen Sponsoring von Raymarine kam es mit teilweise abenteuerlichen Improvisationen jetzt zur Lieferung von neuem Mast und Elektronik in die Nähe von Kap Horn. Abenteuerlich, weil etwa der Segelmacher seine Segel im Handgepäck nach Südargentinien schaffte – immer in der Hoffnung, dass die Zöllner nicht allzu erpicht auf seine "Lappen" waren ....
Hatfield konnte nun mit Hilfe eines siebenköpfigen Teams doch endlich den Mast stellen, und die neue Elektronik von Raymarine einbauen. Am Wochehnende wartete er auf den durchzug eines sehr starken Sturmtiefs – danach will er lossegeln und die Konkurrenten in Bahia einholen, bevor diese in rund einer Woche zur letzten Etappe aufbrechen. Eine unglaubliche Leistung des Mannes, nach diesen Erlebnissen weiter zu segeln !
Unterdessen führte Thierry Dubois, der für Amensty International und die Menschrechte auf seinem Boot "Solidaires" segelt, im Hafen von Salvador de Bahia Waisenkinder über sein Boot und erklärte ihnen seine Yacht und seine Weltumsegelung. Außerdem gestalteten die Kinder mit eigenen Zeichnungen, die von einem brasilianischen Künstler auf einem Spi zusammengesetzt wurden, eine Bemalung des Vorsegels von "Solidaires".
Weltumsegler auf Opti-Kurs
Emma Richards (links) im Kampf gegen einen etwas zu nahen Konkurrenten bei der Opti-Regatta( Foto © Mary Ambler / aroundalone.com)
Eine Woche vor dem Start stiegen die Weltumsegler auf etwas kleinere Formate als die 18 und 16-Meter-Boote um: Sie segelten mit brasilianischen Kindern eine Optimisten-Regatta ! Emma Richards machte dabei den zweiten Platz - hinter einem der Jungen aus dem Bahia Segelclub ....
Das Classement nach der 4. Etappe in Bahia:
KLASSE 1 – 60 Fuß:
1. Solidaires, Thierry Dubois, 1. im Ziel Bahia
2. Bobst Group-Armor Lux, Bernard Stamm, 2. im Ziel
3. Tiscali, Simone Bianchetti, Dritter
4. Pindar, Emma Richards, Vierte
5. Ocean Planet, Bruce Schwab
6. Hexagon, Graham Dalton, Mastbruch, im Rennen, RTD
KLASS 2 (40 – 50 ft):
1. Tommy Hilfiger, Brad Van Liew, im Ziel
2. Everest Horizontal, Tim Kent
3. Spirit of yukoh, Kojiro Shiraishi
4. BTC Velocity, Alan Paris
5. Spirit of Canada, Derek Hatfield, Mastbruch, in Feuerland
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Eisberge!
Als Diabetiker übern Atlantik - mit den Resultaten der ersten Etappe
sowie
Die website der Weltregatta:


