ARC 2003: Perfekter Start

25. November 2003 - Atlantic Rally for Cruisers: Moderate Winde und Sonnenschein – ein perfekter Tag für den Start zur Atlantik-Überquerung. In Las Palmas auf Gran Canaria gingen 212 Boote bei NW zwischen 3 und 5 auf den gemeinsamen Törn über den Atlantik, organisiert vom ARC Worldcruising/ Challenge Business. Als erstes startete gegen 12 Uhr die "Race Division". Gemeinsames Ziel aller Yachten ist St. Lucia in der Karibik, wo die ersten Yachten nach etwa 12 Tagen ankommen werden.

Start zum ARC 2003 auf Gran Canaria (Foto © Patric Roach / arc.worldcruising.com/en/)

Die erste über die Linie war die britische J-42 "Sky Hunter", gefolgt von zwei VOR60's "Spirit" und "Venom", danach entfalteten auch die Sigma 400 "Jagga" und die Bénéteau First 47.7 "Elandra of Humble" ihren Spi.

 

Die "Cruising Division" folgte etwa 20 Minuten später um 1300 Uhr. Die Östereichische X-562 "X to Sea" und die deutsche "Meltemi" eine Bénéteau 50, versuchten einen schnellen Start, aber auf der Linie lag die schwedische Nuanni 47 "Vaghals" vorn. Bei der großen zahl der Boote gab es ziemlich viel Enge, und die deutsche "Endurance" berührte ebenso das Startboot wie die britische "GulliverII".

 

Eines der kleinsten Boote der Flotte ist die "Helice" der Familie MacDonald, eine Westerly 33, aus England. Das letzte Boot der Flotte über der Linie war der französische Katamaran "Tambay" eine Jeanneau Lagoon 410. Sie nahmen sich zeit und genossen das Wetter – und Zeit haben sie ja, jetzt liegen mehr als 200 Meilen vor ihnen. In der Flotte sind etliche Katamarane vertreten,

 

Um 18 Uhr hatte die Flotte den Süden der Insel erreicht, es ging auf die reise über den Atlantik – immer in Kontakt mit anderen Booten. o wie es die Idee des ARC war: Als Fahrtensegler im Verbund mit anderen über den Atlantik segeln und dabei mehr Sicherheit und Zuversicht gewinnen. Für viele ist es tatsächlich die erste Atlantiküberquerung.

 

Zum 10. Mal dabei

Mit dabei ist auch die deutsche "Albatros", aber Skipper Manfred Kerstan ist schon das 10. Mal dabei. Der 67-Jährige fühlt sich fit – dank Segeln? Kerstan kaufte 1976 die erste Swan 48 und segelte sie im Mittelmeer – und danach auf einer sechs Jahre langen Weltumsegelung. 1986 folgte die zweite Swan, eine 61er, mit der er beim ARC mitmachte und 22 Mal den Atlantik überquerte! 2001 bekam er den Commodore Cup des DSV und kaufte eine Swan 62RS – die wie alle seine Boote Albatros hieß. Mit ihr überquerte er den Atlantik in 13 Tagen – und auf der Rückreise als teilnehmende Yacht im DaimlerChrysler North Atlantic Challenge. Die Swan Albatros von Kerstan wurde achtes Boot des DCNAC.

Die website des ARC:

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